Automatisches Tagging: die Regeln, der Schalter und das erneute Anwenden
Aktualisiert am 3. Sept. 2026 · 3 Min. Lesezeit
Meshory taggt Modelle beim Scannen anhand ihrer Namen und Metadaten. Was die Regeln abdecken, wie du sie abschaltest und zurücknimmst, was sie vergeben haben, und wie du sie erneut ausführst.
Zwei Arten von Tags kommen, ohne dass du etwas eintippst. Regelbasierte Tags stammen aus dem Dateinamen, dem direkten Ordner und den Metadaten in der Datei: Pre-supported, Resin, der Slicer, aus dem die Datei stammt, die Filamentfarben in einer 3MF. KI-Tags stammen von einem KI-Modell, das du über OpenRouter anbindest, und sind ein eigener Durchlauf, den du erst einschalten musst. Siehe Einen OpenRouter-Schlüssel verbinden. Um die Regeln geht es auf dieser Seite.
Was die Regeln abdecken
Der Katalog begann mit Tabletop-Begriffen (terrain, pre-supported, 28mm, Studionamen) und umfasst jetzt dreißig weitere Tags auf vier Achsen: Bauteiltypen wie bracket, holder, mount, hinge, drawer und baseplate; Mechanismen wie print-in-place, threaded und gear; Materialien wie TPU, PETG, ABS, PLA und nylon; und zwei Drucktechniken, vase mode und fuzzy skin. Der Abgleich ist an ganze Wörter gebunden und bewusst streng, damit „lock“ in „blocked“ oder „stand“ in „standard“ nie in einer ganzen Bibliothek anschlägt: Ein falscher Regel-Tag kostet mehr als ein fehlender, weil er bei jedem erneuten Scan wiederkommt. Namen werden mit der Datei und ihrem direkten übergeordneten Ordner abgeglichen, nicht mit dem ganzen Pfad. So kann ein Studio-Ordner alles darunter benennen, ein Bauteiltyp aber nicht.
Dateien, die schon in deiner Bibliothek sind, erhalten beim nächsten Start Tags aus dem erweiterten Katalog, sofern das automatische Tagging eingeschaltet ist.
Ausschalten
Das automatische Tagging hat einen eigenen Schalter unter Settings → Scanning. Beim Ausschalten kommt eine Frage: ob auch die bereits vergebenen Tags entfernt werden sollen, mit der Angabe, wie viele Tags auf wie vielen Dateien das sind. Lässt du das Kästchen leer, bleiben die vorhandenen Tags. Setzt du den Haken, verschwinden sie. Tags, die du selbst hinzugefügt hast, bleiben in beiden Fällen unangetastet.
Wenn du es wieder einschaltest, werden vorhandene Dateien nicht von selbst neu getaggt. Hol das mit Re-apply auto-tags nach (siehe unten).
Erneut anwenden und neu scannen
Im ⋯-Menü einer Quelle gibt es Re-apply auto-tags. Damit laufen die Regeln über alles, was in dieser Quelle schon indexiert ist. Ein einfaches Rescan wendet die Regeln ebenfalls erneut an und übernimmt zusätzlich, was sich auf dem Datenträger geändert hat. Am weitesten geht Rescan from scratch: Jede Datei wird neu gelesen, Archivinhalte werden neu indexiert, 3MF-Farben und Slicer-Metadaten neu ermittelt und automatische Tags neu angewendet. Deine eigenen Tags, Notizen, Sammlungen und Vorschaubilder bleiben dabei erhalten. Vorher kommt eine Rückfrage, denn bei einer großen Quelle oder einer Netzwerkquelle dauert das eine Weile.
Jede dieser Aktionen bringt einen Regel-Tag zurück, den du von Hand entfernt hast. Wenn du einen Tag von einer Auswahl entfernt hast (siehe Eigene Tags hinzufügen) und er weg bleiben soll, schalte das automatische Tagging vor dem nächsten erneuten Scan aus.
Den Durchlauf für eine Quelle pausieren
Der automatische Durchlauf liest auch Metadaten: Jede lose 3MF-Datei wird geöffnet, um ihre Farben, Platten und ihren Slicer auszulesen. Auf einem NAS ist das der aufwendige Teil, deshalb kann jede Quellenzeile in der Seitenleiste die Tag-Erzeugung einzeln pausieren. Die Pause bleibt über Neustarts hinweg gespeichert und aktiv, bis du sie aufhebst.
Erneute Scans und erneutes Anwenden betreffen nur Regel- und Metadaten-Tags. Ein Tag, den du selbst hinzufügst, ist vollwertig, und ein späterer Durchlauf überschreibt ihn nie: siehe Eigene Tags hinzufügen.