OneDrive, Dropbox, Google Drive, iCloud und cloud-synchronisierte Ordner
Aktualisiert am 6. Okt. 2026 · 2 Min. Lesezeit
Cloud-synchronisierte Ordner wirken lokal, ihre Dateien liegen aber womöglich online. So geht Meshory damit um, und das erwartet dich beim ersten Scan.
Ordner, die von OneDrive, Dropbox, Google Drive, iCloud Drive und ähnlichen Diensten synchronisiert werden, enthalten oft Platzhalterdateien: Sie erscheinen in deinem Dateimanager, aber die eigentlichen Bytes liegen in der Cloud, bis etwas sie liest. Dann lädt der Sync-Client sie sofort herunter. Für den Speicherplatz ist das super, es bedeutet aber, dass ein Programm, das viele Dateien nacheinander liest, unbemerkt viele Downloads auslösen kann.
Meshory erkennt Quellen, die in einem cloud-synchronisierten Ordner liegen (auch unter dem eingebundenen Laufwerksbuchstaben von Google Drive), und zeigt sie in der Seitenleiste mit einem Wolkensymbol an. Sie werden so behutsam behandelt wie Netzlaufwerke: Die Fingerabdrücke für die Duplikaterkennung entstehen in einem eigenen, schonenderen Durchlauf, den du pausieren oder abschalten kannst. Außerdem vermeidet die App, bereits verarbeitete Dateien massenhaft erneut zu lesen. So wird aus einem App-Update nie ein erneuter Download deiner Bibliothek.
Die Indexierung selbst bleibt sparsam. Meshory liest einen Cloud-Ordner über seine Verzeichniseinträge und Datei-Metadaten ein, denn die kann Meshory unter Windows lesen, ohne etwas herunterzuladen. So erscheint eine Quelle in OneDrive, Dropbox oder Google Drive vollständig, ohne dass ein einziges Modell heruntergeladen wird. Ein Platzhalter, dessen Sync-Anbieter offline ist, wird bei diesem Scan ausgelassen und bei einem späteren erfasst, sobald der Anbieter wieder da ist.
Was dich beim ersten Scan erwartet
Einen Aufwand kann keine App vermeiden: Um ein Vorschaubild zu rendern, braucht es die tatsächlichen Bytes der Datei. Standardmäßig werden Vorschauen beim Durchblättern erzeugt, sodass dieser Download für die Modelle passiert, die du dir tatsächlich ansiehst, sobald du zu ihnen scrollst, statt vorab für die ganze Quelle. Danach liegt das Vorschaubild in Meshorys eigenem lokalen Cache, sodass erneutes Durchblättern das Original nie anfasst. Wenn du ein Modell im 3D-Viewer öffnest, wird nur diese eine Datei gelesen.
Stellst du Preview generation auf All upfront um, ändert sich das: Meshory liest nach jedem Scan jedes Modell der Quelle vollständig, um die Vorschau zu rendern, sodass der Sync-Client jede Datei herunterlädt, von der er keine Kopie behalten hat. Sobald dieser Durchlauf fertig ist, kommen die Karten direkt aus dem Cache von Meshory. Mach bei einer großen Cloud-Bibliothek den Ordner in deinem Sync-Client offline verfügbar, bevor du umschaltest, damit jeder Lesezugriff von deiner Festplatte kommt.
Heruntergeladene Dateien bleiben danach auf der Festplatte. Wenn sie nach dem ersten Scan wieder nur in der Cloud liegen sollen, markiere den Ordner in deinem Dateimanager und wähle „Speicherplatz freigeben“ (OneDrive) oder „Nur online speichern“ (Dropbox). Die Vorschaubilder und der Index von Meshory bleiben davon unberührt.
Wenn Speicherplatz oder eine volumenbegrenzte Verbindung ein Thema sind, überleg dir, sehr große Bibliotheken stattdessen auf einem lokalen Laufwerk oder NAS zu halten und den Cloud-Ordner für die Modelle zu nutzen, an denen du gerade aktiv arbeitest.
Der umfassende Leitfaden
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