Erneut scannen und auf Änderungen überwachen
Aktualisiert am 3. Sept. 2026 · 3 Min. Lesezeit
Meshory überwacht deine Quellen und verfolgt Dateien, wenn du sie auf der Festplatte umbenennst oder neu ordnest.
Sobald eine Quelle hinzugefügt ist, hält Meshory sie synchron, während sich deine Bibliothek verändert. Lokale Ordner und Laufwerke bekommen eine Live-Dateiüberwachung: Neue Dateien werden indexiert und gerendert, sobald sie auftauchen, und Dateien, die du auf der Festplatte löschst, verschwinden aus der Bibliothek. Netzwerkquellen werden stattdessen in kurzen Abständen aktualisiert (und jedes Mal, wenn das App-Fenster wieder den Fokus bekommt), weil Live-Überwachung über SMB und Co. nicht zuverlässig funktioniert.
Frei umbenennen und umorganisieren
Wenn du eine Datei umbenennst oder innerhalb einer Quelle in einen anderen Ordner verschiebst, ordnet Meshory sie über ihren Datei-Fingerabdruck wieder ihrem bestehenden Eintrag zu. Deine Tags, Notizen und Vorschaubilder wandern also mit. Du kannst deine Bibliothek auf der Festplatte umorganisieren, ohne die Arbeit zu verlieren, die du in Meshory investiert hast. Dafür musst du die App nicht einmal verlassen: Klicke mit der rechten Maustaste auf ein Modell oder einen Ordner und wähle Rename, um es direkt aus Meshory heraus auf der Festplatte umzubenennen.
Die Zuordnung erfolgt nach bestem Bemühen: Sie braucht eine eindeutige Eins-zu-eins-Entsprechung. In seltenen, mehrdeutigen Fällen (etwa wenn mehrere gleich große Dateien in einem Rutsch umbenannt werden) kann eine Datei stattdessen als neu indexiert werden.
Wenn sich eine Quelle geändert hat, während Meshory nicht lief (zum Beispiel ein NAS, das offline war), starte einen erneuten Scan dieser Quelle, um aufzuholen. Dabei werden nur die Unterschiede verarbeitet, daher geht ein erneuter Scan viel schneller als der erste. Ein erneuter Scan wendet außerdem die automatischen Tagging-Regeln wieder auf die Quelle an. Ein Regel-Tag, das du von Hand entfernt hast, kommt also zurück. Wie du es dauerhaft fernhältst, steht unter Automatisches Tagging.
Wenn die Unterschiede nicht reichen, findest du im ⋯-Menü der Quelle Rescan from scratch. Dabei wird jede Datei neu gelesen: Archivinhalte werden neu indexiert, 3MF-Farben und Slicer-Metadaten neu ermittelt und automatische Tags neu angewendet. Die Tags, die du selbst vergeben hast, deine Notizen, Sammlungen und Vorschaubilder bleiben erhalten. Vor dem Start kommt eine Rückfrage, weil das bei einer großen Quelle oder einer Netzwerkquelle eine Weile dauert.
Wenn eine Quelle offline geht
Ziehst du das USB-Laufwerk ab oder geht die NAS-Freigabe verloren, sagt dir die Bibliothek das: Ein bernsteinfarbener Balken oben nennt die Quelle und bietet einen Recheck-Button an. Ihre Dateien sind nicht erreichbar, daher warten Vorschaubilder und Vorschauen für sie, bis das Laufwerk wieder da ist. Meshory prüft im Hintergrund weiter, und Recheck fragt sofort nach und meldet „Still unreachable“, wenn sich nichts geändert hat. Fährst du mit der Maus über ein Modell dieser Quelle, dessen Vorschaubild nicht gerendert wurde, sagt der Tooltip dasselbe. Eine leere Kachel bleibt also kein Rätsel. Der Index und die Vorschaubilder, die du schon hast, bleiben erhalten, solange die Quelle weg ist.
Eine Quelle nach der anderen
Synchronisierungen kommen sich nie in die Quere: Ob du einen erneuten Scan gestartet hast, eine Aktualisierung im Hintergrund läuft oder Fingerabdrücke für Duplikate berechnet werden, es arbeitet immer nur eine Quelle, und die anderen warten, bis sie dran sind. Eine wartende Quelle zeigt in der Seitenleiste statt ihres Rescan-Buttons ein Warteschlangen-Badge. Soll eine laufende Synchronisierung aufhören? Der Stop-Button hält sie innerhalb von Augenblicken an. Bereits verarbeitete Dateien bleiben erhalten, und der nächste Scan übernimmt den Rest.
Ein paar Aktionen sind gesperrt, solange eine Synchronisierung läuft (Umbenennen und Ausschließen von Ordnern), weil ihre Änderungen ohnehin erst nach dem Ende der Synchronisierung übernommen würden. Die Menüeinträge werden ausgegraut, ein Tooltip erklärt den Grund, und sie sind wieder verfügbar, sobald die Synchronisierung abgeschlossen ist.
Der umfassende Leitfaden
So scannst du einen NAS-Ordner in deine 3D-Druck-Bibliothek →